Fotokunst Ausstellungen bei Leica, in Limburg und im Gasometer Oberhausen

Fotokunst Ausstellungen bei Leica, in Limburg und im Gasometer Oberhausen

Frei, und dann noch schlechtes Wetter was soll man da nur machen?
…  Limburger Dom ansehen, hat meine Frau vorgeschlagen. Nun war das nicht ganz in meinem Interesse, aber da fiel mir ein, dass Wetzlar nicht weit entfernt ist und ich über den Newsletter von Leica irgendwann einmal gelesen habe, dass es dort den Leica Store Wetzlar im Leitz-Park gibt. Auch sind dort wechselnde Fotokunst Ausstellungen zu besichtigen und schon war ich von dem Ausflug überzeugt.  😉

Leica Store Wetzlar

LeicaDas ist schon beeindruckend, was Leica da hingestellt hat, ein architektonisch wirklich ansprechendes Gebäude groß, hell, freundlich und modern. Im Gebäude findet man eine Ausstellung über alles, was mit Leica zu tun hat. Mit vielen Exponaten, Informationen und sogar einen Einblick in die Produktion. Doch um diesen Teil zu besichtigen kommt man erst an den ausgestellten Fotos von

  • Jens Umbach / Afghanistan
  • Dieter Huber / Strike
  • Yvonne von Schweinitz / Gesichter Afghanistans

vorbei.

Ausstellung Jens Umbach

Ich fand es sehr interessant wie unterschiedlich die einzelnen Künstler ihre Exponate präsentiert haben und das sozialkritische Thema Afghanistan umsetzten. Das zeigt mal wieder deutlich, wie vielschichtig die Fotografie ist. Ich habe für mich viele Inspirationen aufgenommen, um auch mehr mit dem Format eines Bildes zu spielen und sogar damit auf den Inhalt der Bilder eingehen zu können. Die Ausstellung könnt Ihr noch bis zum 20. Nov. 2017 besichtigen.

Nach der Ausstellung ging es natürlich noch in den Store, um mir die Nase an den Vitrinen platt zu drücken. Ich suche ja noch eine kleine Kamera zum immer dabeihaben. Gestoßen bin ich auf die Leica Q . Man, die hat mir sofort gefallen:

  • Lichtstarke Optik 1,7
  • 28mm Macro
  • handlich
  • sogar Vollformat
  • und wie ich finde, ist das manuelle Scharfstellen durch den Digitalsucher genau so, wie ich mir das wünsche. Beim manuellen Scharfstellen wird sofort in das Bild gezoomt und man kann ganz genau die Schärfe in den Bereich legen wo man ihn haben will.

Ich schweife ab, das soll hier ja kein Testbericht werden. Ich habe die Kamera ja auch nur kurz in der Hand gehabt und ein bisschen damit herumgespielt…

 

Limburg

Zuerst der Dom… dann die umbaute Badewanne von Tebartz-van Elst. Also meiner Meinung nach, was ich von aussen gesehen habe, ein architektonisch gelungenes Gebäude, das sich trotz seines sehr modernen Erscheinungsbildes richtig gut in die Reihe der historischen Gebäude einpasst. Alles andere, was wegen dem Gebäude durch die Presse ging lasse ich hier mal aussen vor.

Beim Shoppen in der Altstadt von Limburg sind wir dann auf folgendes  gestossen:

ZeitSprünge
ZeitSprünge

ZeitSprünge  von dem Künstlerehepaar Koschies

Durch eine spezielle Aufnahmetechnik ist das Künstlerehepaar Koschies aus Potsdam in der Lage ihre interessanten Bilder zu gestalten.

Bei einer herkömmlichen DSLR Kamera wird (meistens) die Belichtungszeit dadurch erzielt, dass ein Schlitz an dem Negativ / Sensor vorbeigeführt wird. Die unterschiedliche Breite des Schlitzes führt dann zu der Belichtungszeit, die wir einstellen. Bei der Aufnahmetechnik der Bilder des Künstlerehepaars hingegen bewegt sich der Film an einem festen Schlitz vorbei. Somit ist der Anfang des Bildes zu einem anderen Zeitpunkt belichtet worden, als das Ende. Diese Bilder zeigen also zusätzlich eine zeitliche Abfolge auf und bringen so auf eine besondere Art die 4. Dimension mit aufs Bild. Eine Person kann dadurch sogar mehrfach auf einem Bild erscheinen. Bewegt sich, so wie in einigen Fotos, ein Gegenstand oder Person gleichschnell wie der Film, so kommt es dann zu den Verzerrungen und interessanten Effekten.

Ein wirklich interessantes Kunstprojekt, das sich lohnt anzuschauen. Noch bis zum 12.Nov.2017 in Limburg

Wunder der Natur im Gasometer Oberhausen
(Wochenende Tag 2)

Libelle
Bild ähnlich wie in der Ausstellung

Nach dieser Ausstellung wird man zum Umweltschützer!
Großformatige Fotos zeigen uns die Natur aus einer neuen Perspektive und auch welche Schönheit unser Planet bis in das kleinste Detail eines Pollens zu bieten hat. Bis zum 30. Nov.2017 (verlängert) sind die Exponate noch zu bestaunen. Besorgt Euch die Tickets aber zuvor aus dem Internet die Schlange an der Kasse ist recht lang.


Der Bericht Teil 2 Panoramafotografie. Über den Einsatz eines Nodalpunktadapters und wie man diesen justiert ist noch in Arbeit und kommt spätestens nächste Woche.

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