Arles 2017 das Fotofestival in Frankreich

Das Foto Festival in Arles 2017

Puh ! War das heiß! 36°C und mehr. Aber es hat sich gelohnt. Diesmal sollte sich alles um die Fotografie in meinem Urlaub drehen. Ich konnte meine Frau überzeugen den Urlaub nach Frankreich zu verlegen. Wir sind Beide der französischen Sprache nicht mächtig und so gibt es  ja das Vorurteil man könnte sich dort nicht richtig verständigen. Alles Quatsch! Mit Englisch und hier und da Deutsch kommt man durchaus überall weiter. Die richtige Kugel Eis habe ich auch mit einem Fingerzeig immer bekommen. Was man allerdings in Frankreich immer beachten sollte ist das folgende Schild:

Strassenschild in Frankreich
Strassenschild in Frankreich

Diese Schilder sind kein Scherz. Wenn ihr über einen solchen Hubbel in Frankreich nicht mit den vorgesehenen 30 km/h fahrt sondern 50 dann reißt es euch die Vorderachse weg. Auch 30 km/h sollte man sich reiflich überlegen.
Sonst sind wir überall in Frankreich freundlich und hilfsbereit empfangen worden und so kann ich nur jedem dieses Land als Urlaubsziel empfehlen.

Mein persönliches Ziel im Urlaub das Fotofestival

Ich habe schon oft etwas über das Fotofestival in Arles gelesen und auch gehört, aber war noch nie da. Es ist ja nicht gerade um die Ecke, aber wie ich schon geschrieben habe, konnte ich es in meinen Urlaub schieben. Es soll dort mehrere Ausstellungen geben, die über die Stadt verteilt sind. Wie ich dann feststellen musste, sind es nicht nur ein paar. Die ganze Stadt lebt unter dem Motto Fotografie in der Zeit vom 03.07.2017 bis 24.09.2017. An jeder Strassenecke hängt ein Plakat, ist eine Galerie, ist eine Ausstellung oder sonst was,was mit dem Festival zu tun hat. Selbst die Streetart hat sich die Fotografie zum Thema gemacht.

Abbildung von Streetart in Arles 2017

Unser erstes Ziel bei dem Festival, war der Besuch der Ausstellung von Annie Leibovitz. Die einzige Ausstellung, die von dem Ticket der restlichen Ausstellungen getrennt ist.

Foto am Eingang zur Ausstellung Annie Leibovitz
Ausstellung in Arles 2017

Die nette Dame am Ticketverkauf hat uns aber darauf hingewiesen, dass es sinnvoll ist das Ticket für die Restlichen Ausstellungen zuerst zu erwerben, um dann für Annie Leibovitz einen reduzierten Einlass von nur 2 € zu erhalten. Das andere Ticket läuft 24h, ab dem ersten Besuch einer Ausstellung, so das wir den nächsten Tag dann den anderen Ausstellungen gewidmet haben. Und das war auch sinnvoll. Alles an einem Tag besuchen zu wollen ist einfach zu viel. Immerhin ist in der Ausstellung Annie Leibovitz eine Bilderflut von fast 5000 Bilder zu betrachten, aus den frühen Jahren der Künstlerin  (1970 bis 1983).
Bob Dylan, Rolling Stones bis hin zu John Lennon und Yoko Ono und viele weitere sind dort in Alltagsszenen zu sehen.

Tag 2 in Arles,  das Festival

Einfach faszinierend, wie in der gesamten Stadt in alten, nicht mehr genutzten Kirchen, in Museen und sonstigen Gebäuden Ausstellungen zu finden sind. Um den Überblick zu behalten, habe ich mir erstmal anhand des Plans, den man mit der Karte zusammen bekommt, das wichtigste zusammengestellt. Den ganzen Tag sind wir dann von Ausstellung zu Ausstellung gegangen. Sicher gab es interessante und weniger interessante Ausstellungen darunter, aber wenn ich ein Resümee ziehe hat es sich gelohnt. Auch wenn die 33€ pro Karte etwas geschmerzt haben. So habe ich sehr viele Ideen und Anregungen für mich mitgenommen, die ich gut in meine Arbeiten mit einfließen lassen kann. Auf all dies hier einzugehen würde sicher den Rahmen sprengen.

Tag 3 und 4 in Arles,  rundum das Festival

Mit dem Festival ist dann noch nicht Schluss, denn rund um das Festival hat sich auch noch sehr viel an Ausstellungen angesiedelt, was sich auch noch lohnt zu besuchen.

Ausserdem ist Arles eine wunderschöne sehenswürdige Stadt, die auch ohne das Festival eine Reise wert ist. Ich kann es Euch nur ans Herz legen, wenn Ihr euch für Fotografie und Kunst interessiert Arles mal als Urlaubsziel in Angriff zu nehmen.

… und bis ans Meer ist dann es auch nicht mehr weit …


 

Im nächsten Artikel gehe ich noch mal auf die SW- Fotografie ein, da ich in Arles den Fotografen Mehdi Nédellec mit seiner Street Box getroffen habe.

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2 Antworten auf „Arles 2017 das Fotofestival in Frankreich“

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      greetings to Paris
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